Mankel

Name: Dirk Mankel
Jahrgang: Anno ´67/Hohenlimburg
Wohnhaft: Hohenlimburg
Instrument: Schlagzeug
Mail: mankel@kbb-home.de



  Und sonst?

Herr Dirk Mankel ist gut, man kann schon sagen er ist sogar sehr gut.
Er beherrscht das Schlagzeug wie kein Zweiter. Auch er stieg aus vielen unbekannten Bands wieder aus um 1989 bei Küppers, Beck´s und Brinkhoff´s zu landen.

Dirk Mankel besuchte das "American Institute of Music" in Wien und studiert Musik im Niederländischen Enschede. Wenn er mal nicht damit beschäftigt ist, sein ihm gottgegebenes Handwerk zu perfektionieren, unterrichtet er kleine und große untalentierte Schlagzeuger, so dass auch sie einmal spielen können wie das Tier aus der Muppets-Show.
Dirk Mankel kennt Menschen wie Rolf Möller und Harro Kleffmann persönlich und selbst diese Spezialisten bescheinigen unserem Mankelchen ein Können, welches das Prädikat "Hut ab!" verdient. Und sollte er irgendwo keine Verwendung als Schlagzeuger finden, so kann er immer noch zum Plakate kleben eingesetzt werden!

Was kann Dirk Mankel eigentlich nicht? Da muss man lange überlegen - und dennoch: es gibt ein paar dunkle Schatten auf seiner weißen Weste.

Herr Mankel kocht den miesesten Kaffee, dafür gleicht er diesen Zustand durch seine guten Eier wieder aus! Außerdem hat er keine Ahnung von Fußball. Als Trommler ist das zwar nicht schlimm, jedoch bekennt er sich öffentlich dazu, FC Bayern München-Fan zu sein.

Dirk Mankel ist pünktlich, zuverlässig, ehrlich und bezahlt immer seinen Deckel, er regelt den Papierkram mit dem Finanzamt, macht für die Band immer ein lecker Frühstück (bis auf den bereits erwähnten Kaffee) und gäbe es keine Geschwindigkeitsbegrenzungen - er würde sie erfinden.



  Westfalenpost Hohenlimburg (12.11.2005)

Dirk Mankel jetzt Diplom-Drummer
38-Jähriger besteht Examen am Conservatorium Enschede

Hohenlimburg. Er erteilt Schlagzeugunterricht und ist seit mehr als sechzehn Jahren der “Trommelschlumpf” der Hohenlimburger Coverband “Küppers, Beck´s und Brinkhoff´s”. Der bisher größte Erfolg von Dirk Mankel ist das im Juni bestandene Diplom am Conservatorium Enschede (Saxion Hogeschool) in den Niederlanden.

“Ich wollte schon immer Musikunterricht geben. Nach meinem Abitur und während meiner Ausbildung festigte sich der Gedanke”, erzählte der 38-jährige Diplom-Schlagzeuger.
Bevor er sein Studium aufnahm, musste er eine tragfähige finanzielle Grundlage schaffen, weil Studiengebühren und andere finanzielle Belastungen abgedeckt werden mussten. Nach einem bestandenen Eingangstest begann sein fünfjähriges Studium im Bereich “Jazz und Popularmusik”.
Seine abschließende Diplomarbeit setzte sich aus drei Teilen zusammen. Zum einen musste er einen eigenen Lehrplan erstellen, nachdem er seinen Schlagzeugunterricht aufbaut. Dieser Lehrplan umfasst einige Lehrbuchanalysen sowie eigene Konzepte zur Methodik der Unterrichtsgestaltung. Weil sein Studium auf den späteren Musikunterricht ausgelegt war, musste Dirk Mankel zudem ein Unterrichtspraktikum ablegen. Den letzten Teil bildete ein Abschlusskonzert, welches von mehreren Musikdozenten beurteilt wurde. Tatkräftige Unterstützung erhielt er dabei von seinen zwei “Küppers-Mitgliedern” Dirk Schmidt (Gesang/Gitarre) und Carsten Wroblewski (Bass). Während des Studiums lernte Dirk hochrangige Musiker wie Nippie Noya (Percussion) und Hans Dekker (WDR-Bigbandschlagzeuger) kennen.
“Es gibt auch viele sehr gute Schlagzeuger, die kein Diplom haben. Bei einem Diplom weiß der Arbeitgeber jedoch, dass man weiß, wovon man spricht”, so Mankel.
Fünf Jahre regelmäßiges Üben sorgt für eine wesentlich größere Bandbreite. “Meine Hauptziele bestanden darin, verschiedene Musikstile kennen zu lernen und Fortschritte am Instrument selber zu machen. Zudem lernt man sehr viele Bands und Musiker kennen”, weiß Mankel zu berichten.
Der frischgebackene Diplomschlagzeuger ist mit seiner “Küppers-Kapelle” unter anderem am 19. November in Menden zu sehen. Weitere Informationen zur Band unter www.kbb-home.de.

Von Christian Rasche



  Westfälische Rundschau (25. 1.2007)

Traumjob unter der Sonne des Südens

Hohenlimburg. Schließen Sie die Augen und stellen sich folgendes Szenario vor: Auf einem luxuriösen Kreuzfahrtschiff schippern Sie sechs Wochen lang über die Weltmeere, nutzen alle Annehmlichkeiten an Bord, sehen einige der schönsten Fleckchen Erde - und werden dafür auch noch bezahlt. Utopisch? Von wegen: Dirk Mankel ist es genauso ergangen!
Nun gut, etwas musste der Schlagzeuger der heimischen Bands "Küppers, Beck´s und Brinkhoff´s" und "Lennerockers" schon dafür tun: Allabendlich spielte er mit der Bordkapelle "Maria & The GoodFellas" im Ballroom des Ozeanriesen zum Tanz auf. Ein Job, den der Hohenlimburger angesichts der zahllosen Erlebnisse aber liebend gerne in Kauf nahm: "Diese Reise war ein echtes Bonbon in meiner Laufbahn."

Ohne seine guten Kontakte in der Branche wäre der Vollblutmusiker wohl nie in den Genuss des spektakulären Gigs gekommen. Bei seinem Musikstudium im holländischen Enschede hatte er den Pianisten Dominik Schirmer kennengelernt. Schirmer war später zur Liverpooler Paul-McCartney-Academy gewechselt, wo er die Sängerin Maria Comerford traf, die ihn mit der Zusammenstellung einer Band für das Kreuzfahrtschiff "Artemis" betraute. Der Pianist erinnerte sich an Mankel, fragte kurzerhand nach - und stieß bei dem Trommler sofort auf Begeisterung: "Das ist schließlich bezahlter Urlaub mit Arbeitseinsätzen."

Anfang Dezember packte der Hohenlimburger so die Koffer und reiste nach England, wo er die "Artemis" im Hafen von Southampton erstmals zu Gesicht bekam: 230 Meter lang, 44 348 Bruttoregistertonnen groß, an Bord 560 Besatzungsmitglieder und über 1200 Passagiere. Darunter zahlreiche Engländer, die dem Bild des klassischen Kreuzfahrtgastes voll und ganz entsprachen: "Das hatte schon ein bisschen was von der Titanic."

Und der Drummer lernte schnell den Tagesablauf kennen, der dem gemeinen Musiker sehr entgegenkam: Zunächst wurde ordentlich ausgeschlafen, bevor die Band an Deck von 13 bis 14 Uhr bei Popmusik ihr Bestes gab. Abends sorgten "Maria & The GoodFellas" von 20 bis 0.30 Uhr im Tanzsaal für die richtige musikalische Untermalung, wenn in Smoking gewandete Herren die Damen im Ballkleid übers Parkett schoben. Anschließend traf man sich dann zu einem Absacker in der Crew-Bar. Die (reichliche) Zwischenzeit nutzten die Musiker zu Landausflügen, ausgiebigem Sonnenbaden und leckeren Erfrischungen: "Da wurde der eine oder andere Cocktail getrunken - mit frisch gepresstem Orangensaft, versteht sich."

Von Southampton ging´s zunächst nach Madeira und über die Kapverden weiter nach St. Helena, ehe ein Besuch auf Teneriffa auf dem Programm stand. Doch daraus wurde nichts: Ein schwerer Sturm sorgte dafür, dass die Artemis dort nicht vor Anker gehen konnte. Drei Tage lange ließ der Orkan das Schiff auf zwölf Meter hohen Wellen auf- und niederschaukeln, sorgte für Knochenbrüche bei mehreren Passagieren und bereitete auch Mankel einige Sorgen: "Etwas flau war mir schon, doch die Fische habe ich nicht gefüttert."

Das nächste Mal festen Boden unter den Füßen hatte er somit beim Stopp in Namibia, dem vier weitere in Südafrika folgten: "Kapstadt war ein Traum. Die Atmosphäre, der Tafelberg - einfach super!" So vergingen die Wochen. Abends sorgten "Maria & The GoodFellas" für Stimmung im Tanzsaal, tagsüber badeten die Musiker im kristallklaren Wasser der Malediven. Dabei machte Mankel neue Erfahrungen: "Weihnachten war das ganze Schiff zwar festlich geschmückt, doch die richtige Stimmung wollte bei 30 Grad im Schatten nicht bei mir aufkommen."

Über die Komoren, die Seychellen und Malaysia steuerte die Artemis schließlich Singapur an, wo die Band nach sechs Wochen endgültig von Bord ging und nach einer Stadtbesichtigung schließlich heimwärts flog. "Irgendwie habe ich mich schon gefreut, wieder zu Hause zu sein", konnte der Hohenlimburger auch der Rückkehr an die Lenne etwas abgewinnen. Nichtsdestotrotz - die sechswöchige Tour wird er nie vergessen: "Wenn sich so eine Gelegenheit noch einmal ergibt - ich bin sofort wieder dabei!"

25.01.2007 / Michael Schuh



   

 
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